Eine weitere Erscheinung des eCommerce sind die sogenannten Gruppenrabatt-Anbieter, wie es auch (oder gerade!) Groupon ist. Andere Anbieter sind DailyDeal oder Dealzeit. Das Prinzip ist denkbar einfach: Man kann online Vergünstigungen (z.B. 2für1 oder XX% weniger) für lokale Geschäfte, Restaurants oder auch Wellness-Center kaufen, indem man einen Deal kauft. Der Deal kommt aber erst dann zustande, wenn eine gewisse Anzahl an Personen den Deal kauft.
Nachdem der Suchmaschinenriese Google im vergangenen Jahr mit einem Übernahmeangebot für Groupon in Höhe von 6 Milliarden US$ kläglich scheiterte und Groupon mittlerweile mit 15 Milliarden US$ bewertet wurde, kündigt Google ein neues Produkt, nämlich „Google Offers“, an. Damit tritt Google in direkte Konkurrenz zu Groupon. Denn auch bei Google Offers wird es einen „Deal oft he Day“ geben, der Nutzern per E-Mail zugeht. Die Nutzer müssen diesen Deal dann innerhalb einer festen Zeitspanne kaufen. Wenn genügend Nutzer gekauft haben, kommt der Deal zustande und der Nutzer kommt in den Genuss einer Vergünstigung. Damit würde Google Offers exakt das gleiche Geschäftsmodell verfolgen wie andere Anbieter in diesem lokalen Werbemarkt.
Wann es in Deutschland losgeht, ist noch offen. Man kann ja ab und an schonmal die Subdomain offers.google.com aufrufen, auf der das Produkt wahrscheinlich liegen wird.
Montag, 24. Januar 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Fotos online entwickeln lassen
Ein weiteres Produkt, das schon einige Jahre online bestellt werden kann, dessen Herstellung aber eigentlich über Jahrzehnte eine klassische Offline-Dienstleistung war, ist das entwickelte Foto. Früher wurde noch mit Foto-Filmen, dem sog. 35-mm-Film, herumhantiert und der volle Film nach 12, 24 oder 36 Bildern mühselig aus dem Fotoapparat geholt und anschließend beim nächsten Foto-Labor zur Entwicklung abgegeben. Revolutionär erschienen dabei vor einigen Jahren die Anbieter, die einen Express-Service, bei dem die Entwicklung innerhalb von wenigen Stunden stattfand, anboten. Heute ist alles anders. Heute werden die Bilder, die meist mit einer digitalen Kamera aufgenommen wurden, auf einer Speicherkarte zwischengespeichert, bevor sie auf einer Festplatte gespeichert oder auch noch entwickelt werden. Heute muss man für die Entwicklung von Bildern aber glücklicherweise nicht mehr zum Labor um die Ecke, es genügt, die digitalen Bilder von Zuhause aus an einen Online-Bilderdienst zu senden, der einem diese dann bequem per Post zustellt. Testberichte.de hat mittlerweile schon 273 dieser Bilderdienste getestet, was zum Ausdruck bringt, wie viele verschiedene Anbieter in diesem Bereich am Markt sind. Wenn man das Tool Google-Trends bemüht, um zu erfahren, wann es mit diesen Online-Bilder-Diensten begonnen hat, dann fallen zwei Dinge auf: Konstante Suchanfragen zum Thema (online foto) gibt es seit dem Frühjahr 2005 und die Dienste scheinen insbesondere zu Weihnachten und nach den Sommerferien beliebt zu sein. Kein Wunder, denn das sind gerade die Zeiten, an denen man gerade viele Fotos geschossen hat (z.B. Sommerurlaub) oder an dem man gerne auch mal ein Bild verschenkt (Weihnachten).
Donnerstag, 13. Januar 2011
Special-Interest-Portale und ihre Affiliate-Produkte
Eine gerade bei Special-Interest-Portalen beliebte und häufig angewandte Methode, um eine Webseite zu monetarisieren, ist das Einbinden eines Affiliate-Shops. Dabei werden Produkte aus Affiliate-Netzwerken, wie zanox oder affili.net, auf einer Webseite – meist auf einer Subdomain oder einem Unterverzeichnis - eingebunden. Geld verdienen die Seitenbetreiber dann entweder durch Klicks auf die Produkte (CPC-Vergütungsmodell) oder über Käufe beim Affiliate-Partner, die auf einen Klick im Portal zurückzuführen sind (CPA-Vergütung).
Der Grund dafür, dass gerade Special-Interest-Portale diese Methode der Monetarisierung anwenden sollten (und dies auch tun), ist recht simpel: Die Besucher dieser Portale sind in einem hohen Maße an den Inhalten interessiert. Es ist also besonders einfach ihnen maßgeschneiderte Produktvorschläge zu liefern. Durch den engen inhaltlichen Kontext der Angebote ist mit relativ vielen Klicks und auch relativ vielen Conversions zu rechnen.
Ein Beispiel: Das Special-Interest-Portal „wir-lieben-pferde.de“ bietet Informationen rund um die Themen „Pferde“ und „Reiten“. Im Navigationsbereich „Shopping“ werden insgesamt 15.318 Artikel gelistet, mit denen das Portal etwas Geld verdienen kann. Und es scheint genug zu sein, dass das Portal 10% der Einnahmen über den Shop an die Tierschutzorganisation Animals Angels weitergeben kann.
Schlusswort: Wenn die Einbindung zu einem Mehrwert der Nutzer beiträgt und so ggf. sogar die Werbeeinblendungen minimiert werden können, dann ist es eine gute Idee. (und im Fall von wir-lieben-pferde.de auch für eine gute Sache!)
Der Grund dafür, dass gerade Special-Interest-Portale diese Methode der Monetarisierung anwenden sollten (und dies auch tun), ist recht simpel: Die Besucher dieser Portale sind in einem hohen Maße an den Inhalten interessiert. Es ist also besonders einfach ihnen maßgeschneiderte Produktvorschläge zu liefern. Durch den engen inhaltlichen Kontext der Angebote ist mit relativ vielen Klicks und auch relativ vielen Conversions zu rechnen.
Ein Beispiel: Das Special-Interest-Portal „wir-lieben-pferde.de“ bietet Informationen rund um die Themen „Pferde“ und „Reiten“. Im Navigationsbereich „Shopping“ werden insgesamt 15.318 Artikel gelistet, mit denen das Portal etwas Geld verdienen kann. Und es scheint genug zu sein, dass das Portal 10% der Einnahmen über den Shop an die Tierschutzorganisation Animals Angels weitergeben kann.
Schlusswort: Wenn die Einbindung zu einem Mehrwert der Nutzer beiträgt und so ggf. sogar die Werbeeinblendungen minimiert werden können, dann ist es eine gute Idee. (und im Fall von wir-lieben-pferde.de auch für eine gute Sache!)
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